22. November 2005
Seit vielen Jahren im Dienst der Barmherzigen Schwestern

Kongregation zeichnete Jubilare aus

Der dienstälteste Jubilar, Karl-Heinz Erhard, mit Generaloberin Schwester M. Theodolinde, Generalvikarin Schwester M. Veneranda und Generalökonomin Schwester M. Theodora (von rechts).

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München. In ihren 14 ordenseigenen Einrichtungen und Betrieben (vor allem Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie die Adelholzener Alpenquellen GmbH) beschäftigen die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul etwa 1500 weltliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne sie könnten die Schwestern ihren Dienst am Nächsten nicht erfüllen, sagte Schwester M. Theodolinde Mehltretter, Generaloberin der Ordensgemeinschaft, bei der diesjährigen Ehrung der Dienstjubilare. Heuer waren es 18 Schwestern und 72 weltliche Mitarbeiter, die zur Feier ihres 40-jährigen, 25-jährigen oder zehnjährigen Dienstjubiläums ins Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern eingeladen waren.

Es bereite täglich Freude, Mitarbeiter an der Seite zu haben, die am selben Strang ziehen und sich gemeinsam mit einer Aufgabe identifizieren, so die Generaloberin in ihrer Ansprache. Diese Aufgabe orientiere sich in den Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern am Auftrag ihres Ordenspatrons Vinzenz von Paul: nämlich den Hilfsbedürftigen mit tätiger Liebe gegenüberzutreten. Die gemeinsame Arbeit an einem Werk könne für alle Beteiligten hohes Lebensglück und Erfüllung bedeuten. Im einzelnen zeichnete Schwester Theodolinde folgende Mitarbeiter für ihr langjähriges Engagement aus:

Für sein 40-jähriges Dienstjubiläum wurde Karl-Heinz Erhard besonders geehrt. Er arbeitet als Gartenhilfe in der Gärtnerei des Alten- und Pflegeheims St. Michael in München.

Für ihre 25-jährigen treuen Dienste wurden ausgezeichnet: Willibald Pöllmann (Mutterhaus), Dr. Michael Zimmermann (Chefarzt in der Maria-Theresia-Klinik in München), Schwester M. Helene Häutle (Krankenhaus Neuwittelsbach in München), Schwester M. Vinzentia Moll (Heimleitung im Alten- und Pflegeheim St. Michael in München), Schwester M. Cortona Götz (Krankenhaus Vinzentinum in Ruhpolding), Ingrid Ringer (Schwesternheim St. Hildegard in Siegsdorf), Hermann Kulina, Wolfgang Stephl, Peter Mader, Heinz Antholzer und Helmer Gruber (Adelholzener Alpenquellen) sowie Sebastian Holzner, Ernst Baumgartner und Margot Huber (Schwesternheim Bad Adelholzen).

Seit 10 Jahren arbeiten in ordenseigenen Häusern:

· Im Schwesternheim Maria Regina in München: Karin Vogt und Tihana Kujundzic.

· In der Maria-Theresia-Klinik in München: Elfriede Knoblich, Schwester M. Aquila Aigner und Zsuzsanna Takacs.

· Im Krankenhaus Neuwittelsbach in München: Petra Wallkum, Hatice Duri, Theresa Stoeckl, Safija Candic, Sigrid Gruber, Andela Kovac, Karin Seidl und Ernest Tolic.

· Im Alten- und Pflegeheim St. Michael in München: Konventoberin Schwester M. Luitgar Reiter, Schwester M. Domitilla Eglhofer, Schwester M. Justilla Bauer, Schwester M. Gemella Holler, Schwester M. Engelmunda Weigl, Janko Casek, Jürgen Beranek, Barica Fistrovic und Evica Milicic.

· Im Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré in Unterhaching: Zdenka Novakovic, Schwester M. Adelgundis Semmler, Sladjana Beslic und Schwester M. Rudolfa Planthaler.

· Im Alten- und Pflegeheim Waldsanatorium bei Planegg: Konventoberin Schwester M. Epiphania Böhm, Heimleitung Schwester M. Adelharda Hindinger, Schwester M. Rithberta Huber, Ingrid Köhler, Marija Mikic und Schwester M. Marcia Schneiderbauer.

· Im Krankenhaus Vinzentinum in Ruhpolding: Irene Rausch, Angelika Woinar, Brigitte Gugg, Verica Dosen, Maria-Luise Praxenthaler, Sabine Lehrberger, Martina Heitauer, Katrin Wetzel, Ursula Bogner-Sanchez, Fikriye Torlak, Maria Ellguth und Claudia Schwarz.

· Im Alten- und Pflegeheim St. Adelheid in Ruhpolding: Tanja Haßlberger, Karl-Hans Ringer, Heidi Loehnert und Hannelore Birnbacher.

· In der Seniorenwohnanlage mit Pflegeheim St. Elisabeth in Teisendorf: Franz Berger und Renate Schoendorfer.

· Im Schwesternheim St. Vinzenz in Inzell: Schwester M. Hildegundis Pernpaintner, Hausgeistlicher Pater Matthias Mataskov SVD und Schwester M. Pelagia Eichermüller.

· Im Schwesternaltenheim St. Hildegard in Siegsdorf: Hausoberin Schwester M. Luka Spatzl, Irene Panchyrz, Elisabeth Mock und Gertrud Winkler.

· Im Schwesternheim Bad Adelholzen: Irmgard Bernauer, Johann Siglbauer, Martina Harbacher und Marianne Schweiger.

· Bei der Adelholzener Alpenquellen GmbH: Jaroslaw Jochim, Arthur Friedekind, Rainer Günther, Maximilian Pumo, Franz Pilles, Markus Bock, Paul Zenz, Adolf Gries, Rudolf Mock, Marie-Luise Richter, Arnold Fleischer und Melanie Holzner.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Monsignore Alois Kirchberger aus der Hand von Schwester Theodolinde. Er ist zwar nicht Angestellter der Kongregation, leitete aber 30 Jahre lang zu feierlichen Anlässen den Schwesternchor des Mutterhauses und spielte die Orgel. Für sein ehrenamtliches Engagement sagte ihm Schwester Theodolinde ein herzliches Vergelt’s Gott.