15. Februar 2010
Neue Heimleiterin im Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré
Susanne Glas Nachfolgerin von Schwester M. Ermenfrieda Ettl
Unterhaching. Das Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré in Unterhaching hat eine neue Führungsriege. Susanne Glas hat die Nachfolge von Schwester M. Ermenfrieda Ettl angetreten, die in den vergangenen Jahren das Haus der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul leitete. Schwester Ermenfrieda war bisher auch Hauswirtschaftsleiterin. Diese Position hat Barbara Kiesel übernommen. Der Wechsel an der Spitze bedeutet gleichzeitig eine Zäsur: Susanne Glas ist die erste Heimleiterin in St. Katharina Labouré, die nicht der Ordensgemeinschaft angehört. Der neuen Heim- und Hauswirtschaftsleitung steht jedoch weiter tatkräftig Schwester Ermenfrieda zur Seite. Die 71-jährige tritt zwar ein wenig kürzer, übernimmt für beide Führungspositionen aber die Vertreterrolle. Außerdem bleibt sie wie bisher Hausoberin und damit die Repräsentantin des Trägers vor Ort.
Die neue Leiterin des traditionsreichen Seniorenheimes St. Katharina Labouré startete mit einer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester ins Berufsleben. Die geborene Oberhachingerin arbeitete danach auf der Frühgeborenen-Station des Harlachinger Krankenhauses. In den vergangenen Jahren studierte sie Pflegemanagement an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München und lernte das Unterhachinger Alten- und Pflegeheim mit seinen 103 Heim- und Pflegeplätzen im vergangenen Jahr im Rahmen eines Praktikums kennen.
Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern ist davon überzeugt, dass Susanne Glas das Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré im Geist des heiligen Vinzenz von Paul leiten wird. Sie habe das Heim als gut funktionierendes Haus kennen gelernt, in dem keine großen Veränderungen notwendig seien, sagt Frau Glas. Wichtigste Aufgabe sei es, die weithin anerkannte Qualität zu erhalten und, wo es möglich sei, zu erhöhen. Dabei wolle sie stets ein offenes Ohr für die Nöte der Bewohner, der Angehörigen und des Personals haben und großen Wert auf ein gutes Miteinander aller Abteilungen im Haus legen. Besonders freut Frau Glas, dass sie in ihrer Position Beruf und Familie gut vereinbaren und vorerst in Teilzeit arbeiten kann.
Barbara Kiesel, die neue Hauswirtschaftsleitung, ist ausgebildete hauswirtschaftliche Betriebsleiterin und Desinfektorin und bringt große Erfahrung mit: Vor ihrem Wechsel zu den Barmherzigen Schwestern war sie in einem Klinik-Serviceunternehmen für den Bereich Hauswirtschaft zuständig. Sie ist zugleich auch Hauswirtschaftsleiterin im ordenseigenen Alten- und Pflegeheim St. Michael in München-Berg am Laim.
Unser Bild zeigt die komplette Führungsriege des Alten- und Pflegeheims St. Katharina Labouré: (von links) Hausoberin Schwester M. Ermenfrieda Ettl, Heimleiterin Susanne Glas, Pflegedienstleiterin Schwester M. Evelina Franzl, Hauswirtschaftsleiterin Barbara Kiesel und Konventoberin Schwester M. Dietlinde Mirlach.